Das neue Diakonium ein Gremium unserer Gemeinde stellt sich vor:

Foto: Diakonium

von links: Pfr. Johannes Wittich, Gerti Seper, Dagmar Pfirstinger, Karin Adensamer, Marta Dvořáková,  Inge Schintlmeister und Sascha Skwortz

 

Foto: Erlöserkirche

Das Wort DIAKONIE kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet DIENST (Dienst für bedürftige Menschen)

Mit dem Kirchengesetz vom 28.Dezember 2009 hat die Evangelisch-Reformierte Kirche in Österreich ein neues Amt eingeführt: das Amt des Diakons. Die Einführung eines Diakonieamtes und eines verantwortlichen Gremiums „Diakonium“ in der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich, ist im Urchristentum entstanden und in der Reformationszeit erneut begründet worden, besonders durch die Vier-Ämter-Lehre Calvins.  (Das Diakonium ist neben Pfarramt, Lehramt und Presbyterium das vierte Amt der Ämterlehre Calvins).  Es entspricht dem Wunsch einer Belebung und sichtbaren Förderung der Gemeindediakonie.

Die Diakone wollen Menschen, die Hilfe brauchen, finanziell und praktisch unterstützen. Konkret geschieht das zum Beispiel durch das Sammeln von Kollekten in den Gottesdiensten für die eigene Arbeit und für die Arbeit anderer Organisationen. Auch unterstützen sie besonders Aktionen wie die Aktion “Schulanfang” und die Aktion “Wärmequell” der Stadtdiakonie, und arbeiten zusammen mit Gefängnispfarrerin Daniela Schwimbersky um Gefangenen und ihren Angehörigen zu helfen. Sie unterstützen bedürftige Gemeindemitglieder, wenn das notwendig ist.

Einige Beispiele der Tätigkeiten sind der Besuchskreis, der 1x im Monat stattfindet, dabei Erfahrungen ausgetauscht werden und wo man voneinander lernen kann. Oder der beliebte Gemeindekaffee, der das Gemeinschaftsgefühl unserer Gemeinde stärkt, Feste werden gestaltet, Abendmahlstisch hergerichtet, und das Projekt der Caritas Le+O (Lebensmittel und Orientierung) – die Ausgabe von Lebensmitteln und kostenlose Beratungsgespräche für Armutsbetroffene. Mit Oikocredit wird benachteiligten Menschen vor allem in den Regionen Afrika, Asien, sowie Lateinamerika und Karibik ein Weg aus der Armut geboten.

Das Diakonium setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Karin Adensamer als Vorsitzende und Ihre Stellvertretin Marta Dvorakova. Die Diakoniepresbyterin ist Gerti Seper und der Diakonische Referent Sascha Skwortz ist neu im Team. Vervollständigt wird das Diakonium von Dagmar Pfirstinger und Pfarrer Johannes Wittich.

Traude Veverka

Foto: Erlöserkirche

Karin Adensamer, geb. 1951 in Wiesbaden, Deutschland, Pensionistin, Vorsitzende

Aufgewachsen: in Wuppertal, damals überwiegend protestantisch in unierter Gemeinde mit helvetischer Tradition, Evang. Kindergarten, Kindergottesdienst, Kinderchor

In Wien seit 1967, Evang. Gemeinde AB Wien Landstraße: seit 1984, Kindergottesdienstmitarbeiterin, Gemeindevertreterin, Presbyterin, bis April 2015 Kuratorin.

Ehrenamtliche Tätigkeiten: 4 Jahre Hospiz am Rennweg, ca. 9 Jahre Gefängnisseelsorgerin. 2010 chem. techn. Assistentin im Institut für Virologie.

Seit Januar 2017 bin ich Mitglied der Evang. Kirche HB hier in der Gemeinde und empfinde meine Zugehörigkeit als Heimkehr zu meinen Wurzeln.

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Marta Dvořáková, geb. 1956 in Tschechien, stellvertretende Vorsitzende

Diplom. Gesundheits und Krankenschwester in Pension. Seit Jahren bin ich Mittglied in der Gemeinde. Seit Herbst 2016 bin ich im Besuchsdienst aktiv, EGC, Interreligiöser Dialog. Ich helfe gerne im Bereich der Bewirtung und bei Veranstaltungen mit.

 

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Gertraud Seper: geb. 1956, Pensionistin, verw, 1 Tochter, 2 Enkelkinder (7 und 9 Jahre alt)

Ich bin Diakonin aus Leidenschaft, weil ich mich in unserer Gemeinde sehr wohl fühle und einen Beitrag leisten möchte.

 

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Dagmar Pfirstinger, geb 1965

Verheiratet, 2 Kinder, gelernte Buchhalterin, jetzt Heimhilfe. Ich bin seit 7 Jahren in der Gemeinde und 5 Jahren auch  Ökumene-Beauftragte. Das Diakonium ist für mich so wichtig, weil man in der Gemeinschaft des Diakoniums zusammen überlegt für Mitmenschen Hilfe anzubieten und durch die Kollekten und Veranstaltungen darüber hinaus bei Krisen ökumenisch, weltweit und solidarisch (christlich) Projekte unterstützen kann.

 

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Sascha Skwortz, geb. 1984 in Dieburg, Deutschland, diakonischer Referent

Ausbildung zum Handelsfachwirt, Theologie an der “Freien Theologischen Hochschule” in Giessen studiert, Jugendpastor bei einer kleinen Pfingstgemeinde in der Schweiz, möchte noch Theologie in Wien studieren. Wird als Nachfolger von Ingrid Graf neuer diakonischer Referent.