Wesentliches

 


Was das Jahr 2019 bringen soll, davon haben wir alle ganz unterschiedliche Vorstellungen. Das ist auch gut so – aber gibt es vielleicht auch etwas, worauf wir uns alle einigen können?

Die Jahreslosung, der für das neue Jahr ausgeloste Bibelvers, könnte vielleicht so ein „kleinster gemein¬samer Nenner“ sein: Die Suche nach Frieden, im Persönlichen, Zwischen¬menschlichen und Politischen.

Voller Einsatz

Dabei dürfte schon der Beter des 34. Psalms gewusst haben, dass sich der Friede, trotz eifriger Suche, manchmal einfach nicht erwischen lässt. Ihm „nachjagen“ sollen wir. Das klingt nach Anstrengung und Einsatz. Aber so ist nun einmal: wenn sich etwas ändern soll, wenn Beziehungen zwischen Menschen und diese Welt etwas friedlicher werden sollen, dann reicht der Wunsch allein nicht aus. Von selber geht da nichts.

Warum nicht?

Ja, es ist manchmal reichlich mühsam, dem Frieden nachzujagen. Schließlich heißt das ja auch oft, eigene Interessen, ja vielleicht sogar wohlverdiente Rechte hintanzustellen. Das fällt nicht leicht. Aber haben wir eine Alternative? Wohl kaum.
Die Botschaft von Weihnachten ist eine vom Frieden, der klein beginnt – in einem Kind, der aber unaufhaltbar ist, wenn Menschen in diesem Kind das große Angebot Gottes sehen: Vertraut – und traut euch!

Pfr. Johannes Wittich